Von Texte

Venturi, Kapitel 1 (Auszug, Rohfassung)

Im sterilen Licht der Neonröhren sah Engler mich verwundert an. »Du hast aber auch schon bessere Tage gesehen!« Er war in der hinteren Ecke angekommen, wo er einen kleinen Packtisch und einen wackeligen Plastikstuhl aufgestellt hatte. Daneben stand ein Stapel von sieben abgenutzten Ananas-Kisten, randvoll mit der Hinterlassenschaft des fremden Lehrers oder Professors. Über dem Tisch ragte eine schirmlose Wandlampe in den Raum, die er mit einem Zug an einer dreckigen Strippe zum leuchten brachte. »Lass dir Zeit. Ich setz gleich Kaffee auf, wenn du was willst, spül dir ‘ne Tasse ab!« Engler schlurfte durch die Gänge zurück zur Tür und schaltete…

Im Traum wie eine Ewigkeit

Ein Traum (vor New York): Ich stehe im obersten Stock eines der höchsten New Yorker Hochhäuser und starre aus dem Fenster über die Stadt. Der Fußboden ist bedeckt von aufgeschlagenen, wild über- und durcheinander geworfenen Ordnern. In keinem Dieser Ordner könnte man auch nur ein weiteres Blatt abheften, so sehr platzen sie schon aus ihren Nähten. Sie sind voll von beschriebenen Blättern, manche von diesen Blättern sind so klein beschrieben, dass man kaum noch weiße Stellen darauf entdeckt. Zwischen den Ordnern liegt eine braune abgewetzte Ledertasche von einer italienischen Marke, die ich nicht genau entziffern kann. Die Tasche scheint leer…