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Es ist der fette Junge, der dich vom unteren Ende der Wippe angrinst. Mit schimmeligen Lachsalven dirigiert er die hilflosen Schwünge deiner Beine im Nichts. Er ist der Rausch, der dich aus der Wirklichkeit hebelt. Das Rauschen, das sich über alles legt, dich im grauen Rhythmus der Wiederholung von einem Halbmond zum nächsten wiegt.

Doch irgendwann gerätst du aus dem Takt. Deine Welt beginnt zu springen, Endlosschleifen in der Nacht. Dann wünschst du dir diesen Jungen zurück, diese Falltür aus der Realität, und merkst, dass er für immer fort und die Suche vergeblich ist.

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