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In Australien hatte ich die neue Fuji X100F im Gepäck und durfte sie ein bisschen testen. Fujifilm hat heute ein kleines Behind the Scenes Video davon veröffentlicht.

Die X100 war die Kamera, die mich vor einigen Jahren wieder auf die Straße geholt hat zum Fotografieren. Danach kamen die X-E1, X-E2 und dann die X-T1, die sowas wie meine „Mahalo-Machine“ wurde. Neunzig Prozent aller Bob Sala Fotos sind damit entstanden. Vor zwei Jahren kam dann noch die X100T dazu, die ich mir statt eines 23mm (35mm equiv.) Objektivs für die X-T1 gekauft hatte. Die T1 mit dem 35mm1.4 und die X100T waren über 2 Jahre mein komplettes Setup. Damit konnte ich alles fotografieren, was mir wichtig war und das tat ich dann auch… Nächste Woche schicke ich meine X-T1 mal bei Fuji ein und lasse die Auslösungen zählen. Sie sieht mittlerweile aus wie eine durchgetragene alte Ledertasche aus den 60ern.

Im letzten Jahr fing es dann bei mir an, dass ich öfter für Kunden gearbeitet habe. Vorwiegend Modelabels. Bei meinem Stil hat das mit den Fujis auch super funktioniert. Aber manchen Kunden waren die 16 Megapixel der Fujis doch ein bisschen zu wenig. Mit der neuen Sensorgeneration bei der X-Pro2 und X-T2 kamen dann noch 8 dazu und mit den 24 lässt es sich wunderbar arbeiten. Mir reichte es zwar vorher schon, aber einigen Kunden ist das sehr wichtig. Lightroom hat mittlerweile auch stark nachgezogen was das Bearbeiten und die Schärfe der Fuji Raw Files angeht. Ich benutze weiterhin nur meine Fujis für die Jobs.

Die neue X100F ist nun auch mit der neuen Sensorgeneration ausgestattet worden und wird wie ihr Vorgänger in meinen Workflow eingebunden. Die Frage, die sich die meisten stellen: „Lohnt sich das Upgrade von X100T auf X100F?“ Die Antwort ist dieselbe, die ich auf die Frage „Soll ich zu Fuji wechseln?“ immer gebe: Nehmt sie in die Hand, geht zum Händler. Der Autofokus, die Dateigrößen. Der Unterschied ist schon stark spürbar. Allerdings war die X100T auch schon ein wunderbares Maschinchen, das mir treue Dienste geleistet hat. Die Fujis sind für mich Kameras, die vom Feeling leben. Man mag das oder nicht. Aber man sollte mal eine in der Hand gehabt haben.

So, genug Technik. Wer mich kennt, weiß, dass mir das alles gar nicht so wichtig ist. Trotzdem bekomme ich jeden Tag Fragen zu meinen Fujis. Und jetzt habe ich hiermit einen Beitrag, auf den ich dann verweisen kann. Zur Info: Ich bin seit letztem Jahr einer der offiziellen Fujifilm X-Fotografen. Ich bin nicht bei denen auf der Payroll. Allerdings habe ich schon hier und da für Dienstleistungen, die ich für Fuji erbracht habe, Geld bekommen. Für diesen Beitrag bekomme ich keins. Hier ein paar Fotos von der lieben Marie, die am letzten Tag des Racquet Road Trips in Australien entstanden sind. Vielen Dank auch an die die beteiligten Labels Sunflowerseed Vintage, Dazed and Reused und Sunday Somewhere.