Recent Features and online Publications :
Rolling Stone Magazin – „Portrait Erik Kriek“
C-Heads Magazine – “Nostalgic feelings, muted colours, 60s and 70s records and book lovers”
Flake Mag – „Inherent Vice“
Badabäng Magazine – „wundervolle Bilder, gepaart mit poetischen Weisheiten“
HipHipHooray – „ansprechend, atmosphärisch und sehenswert“
SticksandStones – „Desert of Boredom“
B-Authentique – „Frankie Miles“ & „Paulina“ & „Hannah“
Mein visuelles Tagebuch findet Ihr hier. Zum
Kennenlernen ein paar Infos zu meiner Person:
31. 32. 33.
Paderborner.
Keine Fotografie-Ausbildung.
Ich habe angefangen zu fotografieren, weil ich sonst keine Artikel für lokale Zeitungen hätte schreiben dürfen.
Mittlerweile werde ich in 90% der Fälle als Fotograf gebucht.
Eigentlich wär ich lieber Schriftsteller.
Sam Cooke ist und bleibt der geilste Sänger aller Zeiten.
Das beste Album der letzten zehn Jahre war „Fear Fun“ von Father John Misty.
Alte Platten bei neuen Gewohnheiten.
Ich fotografiere mit Fuji X-Kameras und manchmal einer Pentax ME.
Seit 2016 einer der offiziellen Fujifilm Fotografen
Ich mag abgelaufene Kodak Portra-Filme und den Ilford HP5. (hab aber keine Ahnung davon)
Regentropfen auf Dachgeschossfenstern.
Die Briefe von Hunter S. Thompson.
Gute Cafés sind schwer zu finden, aber notwendig.
Ich bin süchtig nach Bleistiften und Notizbüchern.
Ich habe über 1000 Bücher gelesen, bis ich 28 war.
Ich habe etwa 900 davon vergessen.
Ich habe elf zwölf dreizehn Mal „The Rum Diary“ gelesen, eine der Hauptfiguren des Romans ist Bob Sala, ein Fotograf in Puerto Rico.
Ich mag den Winter lieber als den Sommer und den Sommer lieber als den Winter.
Ich mag den Strand lieber als die Berge.
Allein sein in fremden Städten.
Ich habe zwei Romane geschrieben, die keiner lesen darf.
Ich schaue mir mindestens alle drei Monate “Ein gutes Jahr” an und plane mein Alter in Südfrankreich.
Ich schaue mir mindestens alle drei Monate “Shadows in the Sun” an und plane mein Alter in Süditalien.
Hunter S. Thompson und Charles Bukowski sind eine Inspirationsquelle.
Peter Lindbergh, Jean-Loup Sieff und Gus van Sant auch.
Und Roberto Bolaño und Anders Petersen und so so viele mehr.
Kontakt: Marvin Kleinemeier / Mail: [email protected] / Tel. 0176 8306 1257 / Instagram: @bob_sala
„In gewisser Weise gehörte ich dazu – kompetenter und beständiger als einige andere –, und ich war selten arbeitslos in jenen Jahren. Manchmal arbeitete ich für drei Zeitungen gleichzeitig. Ich schrieb Werbetexte für neue Spielkasinos und Bowlingcenter, war Experte für das Hahnenkampf-Syndikat, hundertprozentig korrupter Kritiker von Luxusrestaurants, außerdem Yacht-Fotograf und regelmäßiges Opfer von Polizeigewalt. Ich war gierig nach Leben, und ich war gut darin. Ich machte ein paar interessante Bekanntschaften, hatte ausreichend Geld, um herumzukommen, und lernte einiges über die Welt, das einem nirgendwo sonst beigebracht wird.
Wie die meisten war ich ein Suchender, unzufrieden und immer auf Achse, dann wieder ein kopfloser Draufgänger. Nie hatte ich genug Muße, großartig darüber nachzudenken, aber ich spürte, daß ich instinktiv richtig lag. Ich hielt es mit dem Optimismus der Heimatlosen, der besagte: wir waren auf dem richtigen Weg, einige kamen unglaublich gut voran, und die Besten von uns würden es irgendwann wie von selbst über den Berg schaffen.
Gleichzeitig wurde ich den dunklen Verdacht nicht los, daß unser Leben eine verlorene Sache war und wir wie Schauspieler in einer sinnlosen Odyssee herumirrten und uns selbst in die Tasche logen. Es war die Spannung zwischen diesen beiden Polen – einem ungebrochenen Idealismus auf der einen und einer Ahnung vom drohenden Untergang auf der anderen Seite –, die mich auf den Beinen hielt.“Hunter S. Thompson – The Rum Diary
